Die Wartehalle

Die Wartehalle war für die Auswanderer das Tor zur Reise in die Neue Welt. Auch Ihre Reise beginnt hier und vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck der damaligen Hafenszenerie. Im Wartesaal, einem rekonstruierten Bau des Norddeutschen Lloyd von 1869, erfahren Sie Wissenswertes über die Geschichte Bremerhavens und seiner Auswandererhäfen.

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Die Kaje

Wie fühlt es sich an, auszuwandern und die alte Heimat für immer hinter sich zu lassen? An der Kaje – der detailgenauen Rekonstruktion einer Kaianlage um 1880 – lässt sich der schwierige Moment des Abschieds erahnen. Unter der meterhohen Bordwand des Schnelldampfers „Lahn“ sind Reisende aus unterschiedlichen Epochen versammelt. Sie alle verbindet der Aufbruch in ein fremdes Land. Werden sie jemals zurückkehren? Gibt es ein Wiedersehen mit der Familie?

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Galerie der 7 Millionen

Mehr als sieben Millionen Auswanderer brachen über Bremerhaven nach Übersee auf. Die „Galerie der 7 Millionen“ ist eine Hommage an jeden Einzelnen von ihnen. Hier treten ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten in den Vordergrund. Von einigen kennen wir nur den Namen und das Abfahrtsdatum, andere Biografien sind uns gut bekannt. Warum zogen all diese Menschen ein Leben in der Fremde ihrer alten Heimat vor? Was waren die historischen Hintergründe der europäischen Massenauswanderung?

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Die Überfahrt

Wie erlebten die Auswanderer ihre Atlantiküberquerung? Wie waren die Verhältnisse an Bord? Die detailliert rekonstruierten Schiffsräume veranschaulichen Ihnen die Reisebedingungen zu unterschiedlichen Epochen: Sie erfahren von den schwierigen Verhältnissen im düsteren Zwischendeck eines Seglers um 1850, stehen inmitten der Schlafsäle und Sanitärräume eines Schnelldampfers um 1880 und sehen den schlichten Komfort, den der imposante Ocean Liner „Columbus“ von 1929 auch in der Dritten Klasse bot.

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Gang nach New York

Die Atlantik-Überquerung ist überstanden, doch die Einreise in die Vereinigten Staaten bleibt noch ungewiss. Ein lang gestreckter Gang führt Sie in die Räume der Einwanderungsbehörde auf Ellis Island...

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Ellis Island

Seit den 1890er Jahren verschärften die USA ihre Einwanderungsbestimmungen. In Einwanderungsstationen entschieden die Behörden, wer einreisen durfte oder in sein altes Heimatland zurückkehren musste. Die größte dieser Stationen befand sich auf Ellis Island, einer kleinen Insel vor New York: Mehr als 16 Millionen Menschen wanderten zwischen 1892 und 1954 über die „Insel der Tränen“ in die USA ein. Hier können Sie beispielhafte Fragen aus dem Jahr 1907 beantworten. Hätten Sie damals einreisen dürfen?

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Office of the New World

Was wussten Einwanderer und Einwanderungsländer voneinander? Wie informierten sich die Menschen über ihre neue Heimat? Im „Office of the New World“ finden Sie Objekte und historische Dokumente zu diesen Fragen. Briefe von bereits ausgewanderten Verwandten und Freunden waren häufig die wichtigste Informationsquelle. Einige dieser Originalbriefe werden hier gezeigt. Historische Auswandererführer lassen ebenfalls Rückschlüsse auf den Wissensstand der Auswanderer zu.

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Grand Central Terminal

Der im Herzen New Yorks gelegene Grand Central Terminal stellte für viele Einwanderer das „Tor zum amerikanischen Kontinent“ dar. Hier treten Sie an die exakt rekonstruierten Fahrkartenschalter mit ihren bronzenen Verzierungen und finden Fotos, Dokumente und Erinnerungsstücke zu deutschen Einwandererfamilien und ihren Nachfahren. Drei klassische Dioramen illustrieren beispielhaft den Arbeitsalltag vieler deutscher Einwanderer – ihre Erfolge, aber auch ihr Scheitern.

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Der Kiosk

Im Erweiterungsbau finden Sie sich in Deutschland wieder – in einer Ladenpassage im Jahr 1973. Vor einem Kiosk hängen gut sichtbar aktuelle Tageszeitungen. Die Schlagzeilen lauten: „Anwerbestopp in Deutschland“, „Keine Gastarbeiter mehr nach Deutschland“. Es ist der 24. November 1973, der Tag nach dem Anwerbestopp ausländischer Arbeitskräfte. Wie sah es in der Bundesrepublik an diesem Tag aus? Welche Bedeutung hatte die politische Entscheidung für die westdeutsche Gesellschaft und die bereits eingewanderten Menschen?

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Der Frisör

Der Damen- und Herrenfrisör Matthieves in der Nähe von Leverkusen aus dem Jahre 1966 bietet zunächst einen vertrauten Anblick: Stühle, Trockenhauben, Spiegel – und auf dem Beistelltisch Zeitschriften des Lesezirkels. Hinter den Umschlagseiten verbergen sich jedoch nicht die erwarteten Unterhaltungsmedien, sondern Dokumente zur Einwanderungsgeschichte. Porträtfotos von15 Einwanderern und ihrer Nachfahren stehen neben Haarstylingartikeln in den Regalen des originalgetreu eingerichteten Geschäftes.

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Das Antiquariat

Ein fiktives Antiquariat, ganz neu eröffnet im Jahr 1973: Der Besitzer sammelt Erinnerungsstücke von Einwandererfamilien; sorgsam hat er sie ausgestellt. Er zeigt Objekte, die alle Antworten auf die Frage nach (religiöser) Identität und Heimat geben. Daneben befinden sich die Waren, mit denen er sein Geld verdient.

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Das Reisebüro

Ein Reisebüro wirbt mit Katalogen und Plakaten für Urlaubsreisen in die beliebtesten Länder der Zeit: Griechenland, Italien, aber auch Deutschlandreisen mit der Bahn. Einen überraschenden Gegensatz bilden Exponate zu den 15 Einwanderungsbiographien. Historische Karten zeigen die Route, die die Einwanderer von ihrem Heimatland nach Deutschland genommen haben. Auch wichtige Reisedokumente veranschaulichen ihren Weg in die Bundesrepublik.

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Der Fotoladen

Das Kölner Fotogeschäft Lambertin dient als Vorlage für dieses Fotogeschäft. Es werden Kameras angeboten, Fachzeitschriften und Fotoalben. In den Regalen stehen aber nicht nur leere Fotoalben zum Verkauf, sondern auch 15 ganz besondere: Es sind die Familienalben der Einwanderer, deren Geschichten im Deutschen Auswandererhaus erzählt werden. Die Bilder darin erzählen von Freunden und Familie, von Beruf und Alltag und besonderen Ereignissen in ihrem Leben.

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Das Kaufhaus

Das Kaufhaus wirbt in seinem Schaufenster für Kleidung, Elektro- und Haushaltwaren. Die Schaufensterpuppen tragen modische Kleidung und Textilien von Einwanderern. So findet sich etwa das von einer vietnamesischen Vertragsarbeiterin in der DDR genähte Imitat einer West-Jeans neben der Armeemütze eines serbischen Bürgerkriegsflüchtlings. Inmitten eines Campinggeschirrs von 1973 steht die Trinkflasche eines polnischen Bergarbeiters aus dem Ruhrgebiet.

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Der Behördengang

Zwei Hürden müssen Einwanderer, die nach Deutschland kommen, meistern: die Einreise und das Aufenthaltsrecht. Die Einbürgerung bleibt freiwillig. In dem Behördengang erfahren Sie alles über den Behördengang der Zuwanderer.

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Roxy Kino

Das Kino begrüßt Sie mit dem Charme eines Lichtspieltheaters der 1950er Jahre. Im Vorraum informieren Hörstationen über die Einflüsse von Zuwanderung auf Literatur, Popmusik und Film. Weit entfernt von Wirtschaftswunder-Nostalgie sind die beiden Kurzfilme, die Grimme-Preisträger Ciro Cappellari exklusiv für das Deutsche Auswandererhaus drehte: „Welcome Home“ (2005) und „24h Buenos Aires“ (2007). Verdichtet in eindrucksvollen Bildern stellen sie deutsche Einwanderer und deren Nachfahren in den USA und Argentinien vor.

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Roxy Kino

Das Kino begrüßt Sie mit dem Charme eines Lichtspieltheaters der 1950er Jahre. Im Vorraum informieren Hörstationen über die Einflüsse von Zuwanderung auf Literatur, Popmusik und Film. Weit entfernt von Wirtschaftswunder-Nostalgie sind die beiden Kurzfilme, die Grimme-Preisträger Ciro Cappellari exklusiv für das Deutsche Auswandererhaus drehte: „Welcome Home“ (2005) und „24h Buenos Aires“ (2007). Verdichtet in eindrucksvollen Bildern stellen sie deutsche Einwanderer und deren Nachfahren in den USA und Argentinien vor.

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Familienrecherche

Im Raum für Familienrecherche haben Sie die Gelegenheit zu einer persönlichen Spurensuche nach ausgewanderten Vorfahren. Die zwei kostenfrei zur Verfügung stehenden Online-Datenbanken ermöglichen Ihnen den Zugriff auf ein vielfältiges Quellenmaterial.

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